Gewässerschutz

So schützen Sie Mensch, Umwelt und Eigentum.

Der Schutz unserer Gewässer ist ein wesentlicher Bestandteil verantwortungsvoller Lager-, Förder- und Umwelttechnik. Sauberes Wasser bildet nicht nur die Grundlage für stabile Ökosysteme, sondern auch für eine sichere Nutzung natürlicher Ressourcen in Industrie, Gewerbe und kommunalen Bereichen. Werden Verunreinigungen frühzeitig verhindert, bleiben Lebensräume erhalten und Risiken für Mensch und Umwelt zuverlässig minimiert. Effektiver Gewässerschutz setzt daher an den Schnittstellen an, an denen wassergefährdende Stoffe gelagert, transportiert oder umgefüllt werden – dort, wo sichere Systeme und kontrollierte Prozesse entscheidend sind.

Besorgnisgrundsatz:
Wasser ist die wichtigste Grundlage des Lebens und durch nichts zu ersetzen. Diese Tatsache galt schon immer, und die Gefährdung dessen ist eine Bedrohung für unsere Zukunft. Daher ist im Wasserhaushaltsrecht der sogenannte Besorgnisgrundsatz verankert. Ein Jurist hat dies einmal folgendermaßen ausgedrückt: „Grund zur Besorgnis ist nicht erst gegeben, wenn der Eintritt eines Schadens wahrscheinlich ist, sondern bereits dann, wenn der Eintritt eines Schadens nicht unwahrscheinlich ist.“

Sichere Lagerung und Handhabung wassergefährdender Stoffe.


Schützt Menschen, Betrieb und Umwelt durch konsequenten Gewässerschutz.

So finden Sie das passende Produkt

1. Wo soll gelagert werden?

2. Welche Medien sollen gelagert werden?

 

Die Art des Mediums ist maßgeblich für die Auswahl des geeigneten Systems. Unterschiedliche Stoffe – von wassergefährdenden Flüssigkeiten über Chemikalien bis zu Betriebsstoffen – erfordern angepasste Materialien, Sicherheitsstufen und Zulassungen.

 

 

Einen schnellen Überblick über passende Werkstoffe für die jeweiligen zu lagernden Medien bietet die folgende Tabelle.

Umweltgefährdend

Ätzend

Leicht entzündbar (Flammpunkt < 55°C)

Entzündbar (Flammpunkt > 55°C)

PEPEStahlStahl
GFKGFK 
(nur für leichte Säuren und Basen)
 GFK

3. Wie soll gelagert werden?


Gebindeart und -menge beeinflussen den technischen Aufbau der Anlage. Ob Kanister, Fässer, IBCs oder größere Lagereinheiten: Die benötigte Kapazität und die Handhabung im täglichen Betrieb bestimmen die optimale Lösung. Mit zunehmender Gebindegröße steigen die Anforderungen an Tragfähigkeit, Auffangvolumen, Zugänglichkeit und Handling.

Ein ausreichend dimensioniertes Auffangvolumen ist eine zentrale Voraussetzung für wirksamen Gewässerschutz. Es stellt sicher, dass im Falle von Leckagen oder Havarien austretende Flüssigkeiten zuverlässig zurückgehalten werden und nicht in Boden oder Gewässer gelangen. Die Auslegung des Auffangvolumens richtet sich nach der Art und Menge der gelagerten Medien sowie nach den geltenden gesetzlichen Vorgaben. Nur wenn das Auffangsystem korrekt dimensioniert ist, können Umwelt, Betrieb und Mitarbeiter wirksam geschützt werden.

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